Gregor Beißwenger, Unternehmensgründer der nowinta Gruppe im Gespräch

Lieber Gregor, wie ist die Idee zustande gekommen ein eigenes Unternehmen zu gründen?
Mein Vater hatte eine Versicherungsagentur und ich war schon immer am Thema Finanzen interessiert. Nach einem Exkurs in die Elektrotechnik habe ich eine Ausbildung zum Versicherungsfachmann und zahlreiche Weiterbildungen zum Kapitalmarkt gemacht.
Doch wie wurde aus der Agentur des Vaters die heutige nowinta Finanzgruppe?
Die Entscheidung, nowinta zu gründen, viel während eines Kundengespräches. Ich merkte, dass ich nicht mehr hinter allen Produkten der damaligen Versicherungsgesellschaft stand. Da ich an deren Produktauswahl gebunden war, war mir eine unabhängige Beratung nicht möglich. Bis heute besteht der Erfolg der nowinta in der unabhängigen Auswahl an Finanzprodukten, abgestimmt auf die jeweilige Lebenssituation und Ziele der Kunden.
Und was unterscheidet die Beratung bei nowinta von anderen Finanzdienstleistern?
Unsere Philosophie und der Umgang mit unseren Kunden, darauf komme ich gleich zu sprechen. Wir trennen Versicherungen und Kapitalanlagen und wählen aus bewährten Anbietern frei aus, um so langfristig Vermögen aufzubauen. Dieser Ansatz war vor über 36 Jahren noch neu und damit die Ausgangsbasis für meine erfolgreiche Unternehmensgründung im Jahr 1990. Ziel des Unternehmens ist damals wie heute eine unabhängige Finanzberatung und individuelle Vermögensverwaltung. Dazu gehören Vorsorge, Absicherung, Geldanlage und Finanzierung ebenso wie Immobilien. Und das nicht nur für unsere heutigen Kunden, sondern auch schon weiter gedacht für deren Kinder und Enkelkinder.
Und der Umgang mit euren Kunden?
Damals wie heute im Zeitalter der Digitalisierung, sind wir für unsere Kunden persönlich da. Wir nehmen uns Zeit ganz besonders im persönlichen Gespräch und beraten auch mal über die Finanzen hinaus. Viele Kunden sind heute Freunde. Das wird heute mehr geschätzt denn je.
nowinta ist ein Familienunternehmen. Was bedeutet das für dich?
Bei uns müssen alle ran (lacht). Meine Frau Sonja hat schon früh die Verantwortung für die gesamte Vertragsabwicklung und das Backoffice übernehmen. Sie kannte jeden Kunden persönlich und mit Namen und war als Prokuristen eine tragende Säule. Meine Nichte unterstützte sie und deren Mann ist einer der erfolgreichsten und herzlichsten nowinta Berater, den ich kenne. Und natürlich bin ich froh, dass mein Sohn sich schon früh dazu entschied für unser Unternehmen tätig zu sein.
Du hast mit deinem Sohn Mathias auch frühzeitig die Weichen gestellt zur erfolgreichen Fortführung des Unternehmens, wie war das für dich?
Na, früh ist relativ, ich bin mit 66 Jahren in Rente gegangen (schmunzelt). Mein Sohn ist glücklicherweise schon seit 2002 bei uns in Aalen. Er durchlief alle Bereiche, um so optimal auf die Geschäftsführung vorbereitet zu sein. Nach seiner Ausbildung zum Diplom-Kauffmann sammelte er bei verschiedenen Unternehmensberatungen Berufserfahrung. Seit dem Jahr 2006 führten wir die Geschäfte zusammen und konnten viel voneinander lernen. Besonders seine Weitsichtigkeit imponiert mir, die nowinta kontinuierlich weiterzuentwickeln. Immobilien als Kapitalanlage, die Digitalisierung der Geschäftsprozesse, die Auflegung unserer Dachfonds – dies alles gemeinsam umzusetzen, dazu gehört Vertrauen, Mut und auch Zusammenhalt.
Was sind deine schönstes Kundenerlebnisse?
Wenn Kunden selbst heute noch anrufen und sich bedanken, dass sie meine Beratung damals in Anspruch genommen haben und somit zur finanziellen Unabhängigkeit gekommen sind und Ihre Rentenzeit mehr genießen können.
Und was machst du heute?
Meine Frau ärgern 😉 und Golf spielen, einen großen Teil davon in Spanien. Für beides braucht es viel Zeit und damit bin ich auch voll ausgelastet (lacht).
Foto: Sonja und Gregor Beißwenger (privat)