Pressemitteilung – nowinta Kundenabend Schloss Kapfenburg 2026

 

Zeit, dass sich was dreht: Rund 300 Gäste diskutieren auf Schloss Kapfenburg die Zukunft der Rente

nowinta Kundenabend mit Prof. Dr. Peter Bofinger – Altersvorsorgedepot ab 2027 im Fokus

Aalen, 19. Oktober 2026 – Wie sicher ist die Rente? Dieser Frage widmete sich der diesjährige Kundenabend der nowinta Finanzgruppe am 14. Oktober auf Schloss Kapfenburg. Rund 300 Gäste erlebten einen Abend, der ein Thema in den Mittelpunkt stellte, das jede Generation betrifft. Hauptredner war Prof. Dr. Peter Bofinger, von 2004 bis 2019 Mitglied des Sachverständigenrats der Bundesregierung und heute Mitglied der Alterssicherungskommission.

Geschäftsführer Marc Cavatoni eröffnete den Abend mit Herbert Grönemeyers Sommermärchen-Hit „Zeit, dass sich was dreht“ – und schlug damit den Bogen zum Thema: Bei der Altersvorsorge dreht sich in Deutschland derzeit viel. Seine Frage ans Publikum, wer glaube, dass die gesetzliche Rente ausreiche, beantwortete kein einziger Gast mit Handzeichen.

Im Gespräch mit Cavatoni ordnete Geschäftsführer Thomas Krause die Rolle der gesetzlichen Rente ein: „Das Langlebigkeitsrisiko kann eine Rente mit einem großen Kollektiv am besten absichern, das ist ein großer Mehrwert“. Zugleich verwies er auf eine Zeitenwende in der privaten Vorsorge. Ab dem 1. Januar 2027 löst das Altersvorsorgedepot die Riester-Rente für Neuverträge ab. Erstmals fördert der Staat damit gezielt die Anlage in Aktien und Fonds. „Was zählt, ist die Zeit“, so Krause.

Einblicke aus der Rentenkommission

Prof. Dr. Peter Bofinger gab den Gästen seltene Einblicke in die Arbeit der Alterssicherungskommission der Bundesregierung, die im Juni 2026 ihre Empfehlungen vorgelegt hat. Er schilderte, wer dort zusammenkam, unter welchem Zeitdruck die Kommission arbeitete und mit welchem Ziel sie angetreten war. Das Reformpaket wird seit her als „Gesamtkunstwerk“ bezeichnet.

Sein Befund: Das deutsche Rentensystem ist robust, kann die Alterung der Gesellschaft aber nicht vollständig auffangen. Bofinger erläuterte die Hintergründe viel diskutierter Maßnahmen – von der Einbeziehung Selbstständiger über die Zukunft der Minijobs bis zur Frage eines höheren Renteneintrittsalters. Sein Fazit fiel eindeutig aus: Die gesetzliche Rente wird nur rund 50% des Einkommensniveaus absichern können, mehr darf man nicht erwarten. Alles darüber hinaus muss über private Altersvorsorge selbst aufgebaut werden.

Keine Lösung passt für alle

Wie sich diese Lücke konkret schließen lässt, zeigte Thomas Krause im zweiten Vortrag des Abends. „Keine Lösung passt für alle“, betonte er. Entscheidend sei eine Beratung, die die individuelle Lebenssituation berücksichtigt. Am Beispiel des Altersvorsorgedepots rechnete er vor, wie sich die staatliche Grundzulage von bis zu 540 Euro pro Jahr auswirkt; für Kinder kommt eine Zulage von bis zu 300 Euro jährlich hinzu. „Es zeichnet uns aus, dies für jeden Einzelnen zu prüfen und zu rechnen“, so Krause.

Die wichtigste Zahl des Abends war am Ende keine Prozentangabe, sondern die Zeit: Je früher Sparerinnen und Sparer beginnen, desto stärker wirkt der Zinseszinseffekt. nowinta begleitet Kundinnen und Kunden ab 2027 beim Einstieg in das Altersvorsorgedepot – ergänzt um eigene Lösungen aus der Vermögensverwaltung.

Den Abschluss bildete ein gemeinsamer Ausklang im historischen Ambiente von Schloss Kapfenburg, bei dem die Gäste die Themen des Abends im persönlichen Austausch vertieften.

Über die nowinta Finanzgruppe

Die nowinta Finanzgruppe mit Sitz in Aalen ist ein inhabergeführter, integrierter Finanzdienstleister. Unter einem Dach vereint sie Vermögensverwaltung, Versicherungen, Baufinanzierung, Immobilien und Firmenkundenbetreuung. Mehr unter nowinta.de.

Pressekontakt

Elisabeth Münzmay · Marketing & Events · nowinta Finanzgruppe · Ellwanger Str. 32, 73433 Aalen 07361 9123-0  · marketing@nowinta.de

 

Titelbild: Von l.n.r. Mathias Beißwenger, Viktoria Beißwenger, Prof. Dr. Peter Bofinger, Thomas Krause, Marc Cavatoni